Die größten Probleme der Chemnitzer Kommunalpolitik:

Lösungsvorschläge

Das Stadtmarketing und die Wirtschaftsförderung sind neu und nachhaltig zu organisieren. Chemnitz muss sich und seine Stärken effektiver nach Innen und Außen vermarkten, um regional und überregional für Zuzug und Investoren zu werben. Das Stadtmarketing sollte in Form einer eigenständigen Gesellschaft neu aufgestellt werden. Wichtig ist zudem eine zügige, unbürokratische und nachhaltige Wirtschaftsförderung, die in der Hand eines fähigen und professionellen Wirtschaftbürgermeisters liegen sollte – für die Schaffung von Arbeitsplätzen, das Wachstum der Unternehmen und letztlich der Stadt.

Chemnitz beherbergt zudem viele Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft. Die Wahrnehmung als wichtiges, eigenständiges Wirtschaftsfeld in unserer Stadt ist jedoch noch nicht ausreichend gegeben. Mit innovativen Ideen und kreativen Projekten trägt dieser Bereich enorm zur Stadtgestaltung und -entwicklung und letztlich auch zum Marketing bei. Die Ansiedlung bzw. der Erhalt der Kreativszene hat großes Potential für Chemnitz.

Für diese kommunalpolitischen Themen setze ich mich ein:

Das Stadtmarketing liegt mir seit vielen Jahren sehr am Herzen. Durch oben genannte Maßnahmen sowie den Erhalt und die Sanierung der bestehenden guten Infrastruktur sind die Voraussetzungen für Einwohnerzuwachs und Zuzug bereits gegeben. Ein professionelles Zuwanderungs- und Tourismusmarketing runden diesen Bereich ab. Durch aktives Werben um Investoren und Fachkräfte, die sich mit ihren Familien für ein Leben in Chemnitz entscheiden, können wir das beginnende Einwohnerwachstum stabilisieren und erhöhen.

Weitere Ziele für Chemnitz:

Das sehe ich als größte Herausforderung der Stadt Chemnitz:

Der demografische Wandel, die Abwanderung der Jugend und junger Familien – vor allem in den 1990er Jahren und die dadurch bedingte zunehmende Überalterung der Stadt sind prägende Themen. Viele hervorragend ausgebildete Fachkräfte sind weggezogen und haben ihre Familien woanders gegründet. Überregionale und internationale Studenten in der Stadt zu halten, gelang in der Vergangenheit nur unzureichend. Neben der Förderung des Zuzugs junger Fachkräfte müssen zudem generationenübergreifende Konzepte geschaffen und unterstützt werden. Denn das gegenseitige, gleichwertige voneinander Lernen im Miteinander der Generationen fördert die Erfahrungen, Fähigkeiten, Kenntnisse sowie die Kultur unserer Stadt.

Meine Vision meiner Heimatstadt Chemnitz:

Die Chemnitzerinnen und Chemnitzer werden stolz auf ihre Stadt sein! Chemnitz wird eine innovative und familienfreundliche Industriestadt sein, die mit sanierten Kitas und Schulen attraktive Ausbildungs-, Arbeits- und Lebensbedingungen bietet. Für die kulturellen Einrichtungen gibt es finanziell tragfähige Lösungskonzepte, die auch im Rahmen der wirtschaftlichen Leistungskraft der Stadt liegen.

Vor allem mittelständisch geprägte Firmen tragen zu steigenden Gewerbesteuereinnahmen und dadurch bedingt zu einem soliden Stadthaushalt bei. Chemnitz genießt national und international einen exzellenten Ruf als Gründungs-, Unternehmens-, Forschungs- und attraktiver Lebensstandort.